Hast du beim Klavierspielen manchmal das Gefühl, dass dich die Notenblätter und die starre Theorie einengen? Dass da eine Musik in dir schlummert, die sich einfach nicht in das traditionelle System pressen lassen will?
Nach meinem letzten Beitrag zum Thema mikrotonales Klavierspiel kam von einigen von euch sofort ein super spannender Einwand: „Aber Pia, Zwischentöne auf dem Klavier gehen doch gar nicht! Die Tasten sind doch fest gestimmt!“
Und wisst ihr was? Rein mechanisch habt ihr völlig recht. Ein Klavier hat seine 12 festen Töne pro Oktave. Aber musikalisch und intuitiv sieht das ganz anders aus! Es ist Zeit, dieses Korsett abzulegen und die Musik zu spüren, die in den Zwischenräumen liegt.
Die Welt dazwischen: Was ist Xenharmonik?
Genau hier setzt mein neuer Ansatz Beyond 12 an. Er öffnet dir das Tor zur Xenharmonik und Mikrotonalität – also den wunderschönen Klängen, die sich in den Schwingungen der klassischen Tasten verbergen.
Mit der Pianolla®-Methode zeige ich dir, wie du diesen unentdeckten Ozean an Musik ganz einfach und rein intuitiv für dich eroberst. Wir erzeugen diese Zwischentöne im Fluss der Musik durch Anschlagsdynamik, Nuancen und das bewusste Ausnutzen der Saitenresonanzen mit dem Pedal.
Ein persönliches Geheimnis: Warum hat man das im ersten Video nicht sofort extrem gehört?
Vielleicht hast du dich gefragt, warum der Unterschied im ersten Teil nicht für jeden sofort extrem krass zu hören war. Das hat einen ganz bestimmten Grund, der mit mir persönlich zu tun hat: Ich habe ein absolutes Gehör.
Mein Gehirn und meine Finger sind darauf trainiert, automatisch die reinen Naturtöne zu greifen und im Kopf mitzuhören. Wenn ich spiele, gleicht mein Gehör die starre Klavierstimmung im Fluss der Musik intuitiv so aus, dass es sich absolut natürlich anfühlt. Für mich verschmelzen die Tasten zu einem fliessenden Gefühl, statt sture Einzeltöne zu sein.
Aber das Wichtigste bei der Pianolla®-Methode ist: Das ist beim intuitiven Spiel jedem selbst überlassen!
Was bedeutet „Intuitiv Klavier spielen“ wirklich?
Beim Spiel nach Intuition gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Du musst keine Noten lesen und du musst die Tasten nicht als starre Grenzen sehen. Wenn du lernst, auf dein Gefühl zu hören, entscheidest du selbst, wie du die Töne färbst, wie lange du sie atmen lässt und welche emotionalen Zwischentöne du transportieren willst. Mikrotonalität auf dem Klavier entsteht im Kopf und im Herzen des Spielers.
Schau dir das neue Video an: Das Experiment
In meinem neuesten YouTube-Video nehme ich dich mit auf diese Reise und liefere den praktischen Beweis. Ich zeige dir im direkten Experiment den Unterschied zwischen einer klassischen Standard-Tonleiter und intuitivem, mikrotonalem Spiel.
📺 Hier geht es zum YouTube-Video: Intuitiv Klavier spielen jenseits der 12 Töne
Dein nächster Schritt in die Freiheit
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