Pia Muse entspannt am Klavier im natürlichen Spielfluss – Intuitiv Klavier spielen lernen mit der Pianolla®-Methode für mehr Flow.

Wie kom­me ich beim Kla­vier­spie­len in den “Flow”?

Wie kommst du beim Klavierspielen in den kreativen Spielfluss? Entdecke, wie du mit der intuitiven Pianolla®-Methode Blockaden im Kopf und in den Händen löst, um ganz frei und aus dem Herzen heraus zu musizieren.

Mit dem “Flow” beschäf­ti­gen sich vie­le Musi­ker. Dabei ist es egal, ob Ama­teur oder Pro­fi. Ich selbst ken­ne sowohl die “guten” wie auch die “schlech­ten” Zei­ten am Klavier. Wie es über­haupt zu den soge­nann­ten “schlech­ten” Zei­ten kom­men kann, möch­te ich hier erzäh­len. 

Auf den Punkt gebracht: Was ist der Flow beim Kla­vier­spie­len?

Der Flow beim Kla­vier­spie­len (auch Spiel­fluss genannt) ist der Zustand, in dem das Nach­den­ken auf­hört und das rei­ne Gefühl über­nimmt. Mit der Pianolla®-Methode lernst du, die­sen Zustand ganz intuitiv zu errei­chen – ohne star­re Regeln, son­dern mit krea­ti­ven Bau­käs­ten, die dir sofort har­mo­ni­schen Halt geben.

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Mehr Infor­ma­tio­nen

Die Musik lebt davon zu flies­sen. Wie ein Fluss ver­schie­de­ne Stel­len besitzt an denen er mal schnel­ler, mal ruhi­ger fliesst, unter­schei­den sich auch Flüs­se, die sich in ihrer Stär­ke und Dyna­mik sehr unter­schei­den kön­nen. Es gibt Flüs­se, die in sich ruhen und ich manch­mal den Ein­druck habe, sie sind starr oder bewe­gen sich nicht, wie ein Strich in der Land­schaft und es gibt Flüs­se, die sich ener­gisch bewe­gen mit Spru­deln und Schnel­len. Auf­brau­sen­de Flüs­se vor einem Was­ser­fall, wo es Fel­sen gibt und ein rasan­tes Tem­po herrscht und kla­re Flüs­se, denen man ruhig zuse­hen kann und die einen in eine klei­ne Oase des Frie­dens ver­set­zen kön­nen.

Wenn wir noch die Tem­pe­ra­tur der Gegend hin­zu­neh­men gibt es auch Unter­schie­de. So sind Flüs­se in heis­sen Gegen­den oft erfri­schend und küh­lend und spü­len einen oft das Tal hin­ab. Welch Spass und Freu­de das ist, wenn man schwim­men kann. In kal­ten Gegen­den geben Flüs­se mir das Gefühl von einer guten Ver­sor­gung. Wie wich­tig ist es des­we­gen auch, sie rein zu hal­ten, genau­so wie die (eige­ne) Um-welt.

Neh­men wir nun auch Far­ben dazu, berührt der Fluss mich in mei­ner See­le. Irgend­ein Gefühl kommt auf, eine Asso­zia­ti­on. Das mag bei jedem anders sein. Ver­schwom­me­ne Erin­ne­run­gen, so wie der wei­te Blick aufs Meer — eigent­lich auch nichts wei­ter ist, als eine Gren­ze über die ich nicht bli­cken kann. Die Ahnung und das Gefühl blei­ben aber und ver­set­zen mich in einen sehn­suchts­vol­len Zustand, der nach Aus­druck strebt und schon in so viel Lite­ra­tur nie­der­ge­schrie­ben wor­den ist, dass es schon etli­che Bän­de dar­über zu erzäh­len gibt. Und das Schö­ne dar­an ist, ich fin­de mich über­all wie­der.

Musik ist wie ein Fluss. Das ist der Kern, um den es hier geht.

Pia Muse

Wo ist der “Flow”?

Beim Kla­vier­spie­len oder Klavier ler­nen gibt es zwi­schen­durch immer ein­mal Tage, an denen wir das Gefühl haben, nichts zustan­de zu bekom­men. Der “Flow” oder auf deutsch der “Spiel­fluss” ist unab­ding­bar für ein musi­ka­li­sches Erleb­nis am Instru­ment. Genau­so wie der Atem zum Über­le­ben für uns Men­schen als ein­zi­ges nicht weg­zu­den­ken sind.

Wir brau­chen tage­lang nichts essen und trin­ken und leben immer noch, aber schon weni­ge Minu­ten ohne zu atmen gehen nicht.

Groß­meis­ter Shi Yong Dao, Shao­lin Tem­pel Deutsch­land

Wie geht man mit die­ser Situa­ti­on in der Pra­xis um?

Eigent­lich ist es ganz ein­fach, wenn ich die Grund­re­geln beherr­sche und anwen­de. Mit einer wei­te­ren Por­ti­on fleis­si­gen Übens — vor allem des “rich­ti­gen” Übens, bin ich schnell am Ziel. Denn dann kann ich los­las­sen und die Tas­ten, die ich nie­der­drü­cke ihren frei­en Lauf geben. Im Ide­al­fall sind bei­de Gehirn­hälf­ten gleich­zei­tig aktiv, denn dann sind wir in Ver­bin­dung und in unse­rer Mit­te und natür­lich kon­zen­triert und geben unser Bes­tes. Ich ach­te immer auf Aus­gleich und dar­auf die Stel­len, die nicht so gut gehen nicht zu “über-üben”. Im All­tag sieht es dann so aus, dass ich mei­nen Übeplan abar­bei­te und die Zeit, die mir dann noch zur Ver­fü­gung steht für kul­ti­vier­te Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten nut­ze.

Weni­ger ist mehr

Ich haus­hal­te mit mei­nen Kräf­ten. Um den Bewe­gungs­ap­pa­rat, der für das Kla­vier­spiel haupt­säch­lich den Schul­ter-Arm­be­reich bil­det, locker und ent­spannt zu hal­ten, tue ich dies­be­züg­lich die fol­gen­den Din­ge: Ich medi­tie­re regel­mäs­sig und trei­be Sport. ich kom­me nur krampf­haft in den “Flow”, wenn ich kör­per­li­che Schmer­zen habe. Das geht zwar auch, aber für mich ist das kein Dau­er­zu­stand und ich wei­se mei­ne Schü­ler immer freund­lich dar­auf hin, dass die Spiel­hal­tung für ein aus­dau­ern­des Kla­vier­spiel sehr wich­tig sind oder mache mit ihnen ent­spre­chend för­der­li­che Übun­gen. Hier­bei ist es egal, ob frei oder nach Noten gespielt wird. Das gehört zu den Grund­re­geln dazu.

Auf das intui­ti­ve Kla­vier­spiel bezo­gen funk­tio­niert das nun fol­gen­der­mas­sen. Ich neh­me mir der Ein­fach­heit hal­ber immer zwei Mög­lich­kei­ten und vari­ie­re die Übun­gen ent­spre­chend. Die­se Mög­lich­kei­ten nut­ze ich, aber nicht gleich­zei­tig. Die Kon­zen­tra­ti­on liegt beim The­ma oder beim Motiv, wel­ches mir gefällt, oder mein der­zei­ti­ges Inne­res wider­spie­gelt, was mir nicht zwang­haft gefal­len muss. Das kommt aufs eige­ne Urteils­ver­mö­gen an. Wenn ich soweit bin, lau­sche ich in mich hin­ein und war­te. Jetzt ist es wich­tig, zur Ruhe zu kom­men und gesche­hen zu las­sen. Zu neh­men, was kommt und wenn nichts kommt, ein­fach abzu­war­ten. Ich weiss, war­ten ist nicht jeder­manns Stär­ke. Mei­ne auch nicht, aber es ist schön ab und an eine Ewig­keit zu war­ten, wenn man die Zeit hat. Da kön­nen die wun­der­bars­ten Din­ge gesche­hen.

Prak­ti­sche Tipps

Aus­gleich zu schaf­fen ist also das A und O. Rein tech­nisch set­ze ich das so um, dass ich ganz bewusst mit dem intui­ti­ven Kla­vier­spiel auf­hö­re und mit tech­ni­schen Fer­tig­kei­ten begin­ne, sie zu trai­nie­ren. Dabei ver­än­de­re ich Moti­ve im tona­len Ablauf und rhyth­misch, stel­le sie auf den Kopf und spie­le sie rück­wärts, oder ant­wor­te. Eine ande­re Mög­lich­keit ist, ich beschäf­ti­ge mich mit Musik­theo­rie oder Musik­ge­schich­te.

Fazit

Durch die Pianolla®-Methode kannst du Gesche­hen las­sen, um der Krea­ti­vi­tät Raum zu geben für zau­ber­haf­te, spe­zi­el­le Momen­te.


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Musikalische Grüsse,  

Klassische und intuitive Pianistin, Komponistin, Diplom-Musikpädagogin & Entwicklerin der Pianolla®-Methode: Intuitiv Klavier Spielen

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Pia Muse | Original Pianolla®-Methode – Intuitiv Klavier spielen